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  • Drei Tex-Color Produkte sind vor einer blauen Weltkugel platziert mit dem weißen Schriftzug „Für Profis mit geschickten Händen“. Darunter ist ein Bildausschnitt, der einen Maler beim Streichen zeigt.

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Mineralfarbe für den Innenbereich

Bei der Wahl des Farbtyps für Ihren Innenraum haben Sie verschiedene Wandfarben zur Wahl. Maßgeblich unterteilen diese sich in die Gruppen mineralische und organische Farben. Welche Farbe sich am besten für welchen Einsatz eignet, hängt von den Gegebenheiten Ihres Projekts ab. In diesem Beitrag widmen wir uns der Mineralfarbe und zeigen auf, was Sie wissen sollten.

 

Mineralfarbe, was ist das eigentlich?

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, teilen diese Farben sich in mineralische und organische Farben auf. Maßgeblich für diese Unterscheidung ist die Art des verwendeten Bindemittels. Organische Farben enthalten Kunstharze als Bindemittel. Zu den organischen Farben gehören vor allem Dispersionsfarben. Mineralfarbe enthält dagegen, wie der Name schon verrät, mineralische Bindemittel. Dabei handelt es sich um sogenanntes Wasserglas, ein wasserlösliches Silikat. Bekannte Untertypen von Mineralfarbe sind Silikatfarbe und Kreidefarbe

Übrigens: Ob die verwendeten Farbpigmente mineralisch oder organisch sind, spielt zunächst keine Rolle. Oft verwenden Hersteller im Handel die Bezeichnung „Mineralfarbe“, wenn der überwiegende Teil der Inhaltsstoffe mineralisch ist, auch wenn das Bindemittel organisch ist.

 

Diese Eigenschaften weist Mineralfarbe auf

Worin liegt der Unterschied zwischen mineralischen und organischen Farben? Ein Blick auf die Eigenschaften verrät mehr dazu. Aufgrund ihrer mineralischen Bestandteile weist Mineralfarbe einen hohen ph-Wert auf und ist somit basisch. Silikatfarbe bspw. weist einen ph-Wert von 11 auf. Damit einher geht eine hohe Resistenz gegenüber Pilz- und Schimmelbefall.

Eine weitere positive Eigenschaft von Mineralfarbe ist die hohe Diffusionsfähigkeit. Dadurch ist sie dazu in der Lage, Feuchtigkeit aus der Raumluft aufzunehmen, oder aber aus der Wand in den Raum abzugeben - je nachdem, wo das Ungleichgewicht herrscht. Mineralfarbe sorgt somit durch die Schimmelresistenz und Regulierung der Feuchtigkeit für ein sehr angenehmes und gesundes Wohnklima.

Auch in Bezug auf die Deckkraft steht Mineralfarbe anderen Farben in nichts nach. Viele Farben erreichen die Deckkraftklasse 1, die höchste zu erreichende Deckkraftklasse. Sie ist meist mit Wasser verdünnbar und deckt häufig beim ersten Anstrich. Einzig in der Scheuerbeständigkeit haben organische Farben den Vorzug, da sie durch die elastische Kunstharzdispersion grundsätzlich robuster sind.

 

Eine Wand mit Mineralfarbe ganz in Weiß?

Muss es Weiß sein, oder ist Mineralfarbe auch in bunten Farbtönen abtönbar? Die Antwort darauf ist simpel: Mineralfarbe können Sie abtönen. Zwar ist der Klassiker für Wände im Innenbereich Weiß, dennoch bringen farbige Wände eine ganze andere Dynamik in jeden Raum und sollten immer zumindest in Betracht gezogen werden.

Eine kleine Einschränkung müssen Sie jedoch im Hinterkopf behalten. Mineralische Abtönfarbe ist weniger intensiv als Dispersionsabtönfarbe. Das bedeutet, dass extrem kräftige Farbtöne mit Mineralfarbe nicht zu erreichen sind. Unabhängig davon, ob Sie sich für weiße oder bunte Mineralfarbe entscheiden, verliert diese nicht an Deckkraft und eignet sich gleichermaßen für Ihr Projekt im Innenbereich.

 

Die Verarbeitung von Mineralfarbe

Mineralfarbe streichen Sie zunächst, wie jede andere Farbe auch, mit Pinsel und Rolle. Bei großen Flächen eignen sich auch Farbspritzsysteme. Im Innenbereich lohnt sich deren Einsatz häufig ab ca. 100 Quadratmeter, im Außenbereich häufig ab ca. 200 Quadratmeter. Mit folgender Anleitung gelingt Ihnen der Farbauftrag spielend leicht

  1.  Kleben Sie zuerst den Boden mit Malervlies und Tür- und Fensteranschlüsse mit hochwertigem Papierklebeband ab.
  2. Tragen Sie Maleracryl in allen Ecken und Anschlüssen auf und ziehen anschließend das Klebeband ab.
  3. Zuerst streichen Sie mit einem Pinsel und anschließend einer kleinen Rolle die Ecken und Kanten der Wand, um sie zu „beschneiden“.
  4. Anschließend streichen Sie mit einer großen Rolle Bahn für Bahn vertikal die restliche Fläche und rollen anschließend ein zweites Mal in eine Richtung nach. Achten Sie darauf, die Farbe gleichmäßig aufzutragen. Andernfalls entstehen unschöne Farbstreifen.
  5. Tipp: Eine mit Farbe vollgesaugte Rolle reicht bei einer herkömmlichen Raumhöhe für ein bis zwei Bahnen. Anschließend sollten Sie die Rolle wieder in den Farbeimer eintauchen und abstreifen, um besagte Streifen zu vermeiden.

 

Auf den Untergrund kommt es an

Fast noch wichtiger als die Frage, wie Sie streichen sollten, ist die Frage, worauf Sie streichen wollen. Eine Gipskartonwand bspw. spachteln und tapezieren Sie zunächst mit Malervlies, bevor sich die Farbe gut auftragen lässt. Auf mineralischen Oberputz dagegen können Sie die Farbe problemlos direkt auftragen.

 

Können Sie Mineralfarbe auf Gipsputz streichen?

Nicht zu empfehlen ist die Verwendung von Silikatfarbe (als Teil der Mineralfarben) auf Gipsputz. Das darin enthaltene Kaliumsilikat verbindet sich mit dem im Gipsputz vorhandenen Kaliwasserglas und erhöht so die Oberflächenspannung. Das führt im besten Fall zu kleinen Makeln und im schlimmsten Fall zu größeren Rissen.

 

Können Sie Mineralfarbe auf Dispersionsfarbe streichen?

Dispersionsfarbe sorgt im Gegensatz zu Mineralfarbe für eine sehr glatte Oberfläche, da sie keine mineralischen Bestandteile besitzt. Entsprechend ist es für Mineralfarbe schwer, an der Dispersionsfarbe zu haften. Allein deshalb raten wir davon ab. Aber selbst bei hervorragender Haftung wäre von der Verwendung abzuraten, da Dispersionsfarbe im Gegensatz zu Mineralfarbe kaum diffusionsfähig ist. Somit gingen die guten Eigenschaften der Mineralfarbe unweigerlich verloren.

 

Womit können Sie bestehende Mineralfarbe überstreichen?

Anders sieht es aus, wenn Sie eine bestehende, mit Mineralfarbe gestrichene Wand überstreichen wollen. Silikatfarbe bspw. geht nämlich eine feste Verbindung mit dem Untergrund ein, dieser Prozess nennt sich „Verkieselung“. Damit fungiert der Altanstrich im Grunde selbst wie ein mineralischer Untergrund. Entsprechend kann dieser erneut mit Silikatfarbe gestrichen werden. Aber auch organische Farben wie Dispersionsfarbe sind hier geeignet, da diese auch gut auf mineralischen Untergründen haften.

 

Mineralfarbe von Tex-Color

Tex-Color bietet Ihnen erstklassige Mineralfarbe im Innen- und Außenbereich an. Für unsere Farben verwenden wir hochwertige Ressourcen und testen und entwickeln diese ständig weiter, um Ihnen ein optimales Produkt zu liefern. So erhalten Sie mit der TC1203 Innensilikat 2.0 ein Allergiker-freundliches Innensilikat. Unsere TC1306 Innensilikat ist weichmacher- und lösemittelfrei. In jedem Fall finden Sie bei uns die richtige Farbe für Ihr Projekt. Unsere Produkte können Sie bei einem unserer zahlreichen Partner im Baustoffhandel kaufen.

 

Auf einen Blick: Darum lohnt sich innen Mineralfarbe

  • Mineralfarben heißen so, weil sie mineralische Bindemittel verwenden
  • Ein Vorteil von Mineralfarbe ist ihre Schimmelresistenz
  • Ein weiterer Vorteil ist die ausgezeichnete Feuchte-Regulierung
  • Tex-Color bietet erstklassige Mineralfarbe für ausgezeichnete Ergebnisse

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